größte Absinthe Brennerei
Laut neuesten Aussagen der eidgenössischen Alkoholverwaltung ist die Matter-Luginbühl AG die größte Absinthebrennerei der Schweiz. Wir gratulieren recht herzlich!

Laut neuesten Aussagen der eidgenössischen Alkoholverwaltung ist die Matter-Luginbühl AG die größte Absinthebrennerei der Schweiz. Wir gratulieren recht herzlich!

So, es ist schon wieder Weihnachten. Zeit f�r den diesj�hrigen Weihnachtsabsinthe, nachdem letztes Jahr die ganze Charge an einem Tag verkauft wurde….
Ich war das Wochenende ja bei der Absintheparty in Italien und musste morgens in aller Hergottsfrüh’ raus um zeitig in Kallnach zu sein. Das waren immerhin knapp 550 km… Ich war zwar noch recht müde, als ich im 6:30 losfuhr, wurde aber gegen 8:00 in der Gegend um Mailand von einem atemberaubend schönem Panorama belohnt. Stahlblauer Himmel, kein Verkehr auf der Autobahn und am Hozizont schneeweiße Alpen – eine traumhaft schöne Fahrt. Dann durchs Tessin – eine meiner absoluten Lieblingsgegenden in der Schweiz – in Richtung Gotthard. Auf der Nordseite des Gotthards – Schneetreiben und weiße Fahrbahn… Brrrrrrr!! Wie gerne wäre ich wieder retour Richtung Süden! Um etwa 10:30 Uhr kam ich in Kallnach an – und wurde von Christian Matter (dem Vater von Oliver) gleich mal zu einer Absinthebratwurst eingeladen. Auch ein Frühstück
Es sollte nicht die letzte sein… Ich kam sehr schnell ins Gespräch mit den zahlreichen Besuchern der Brennerei, die einmal sehen wollten, wie das nun mit dem Absinthe so geht. Oliver Matter gab immer wieder geduldig Auskunft über die Kräuter, den Alkohol, die Brennhäfen und den Absinthe. Im oberen Stockwerk wurde die ganze Zeit ausgeschenkt und verkauft. Der Weihnachtsabsinthe gingen weg wie warme Semmeln.
[mygal=kallnach-dezember-06]
Dieses Wochenende findet die erste Absintheparty in Italien statt. Mein Vertriebspartner hat sich mächtig ins Zeug gelegt und ich freue mich endlich mal wieder ein Wochenende weg zu sein J Freitag um 10:00 Uhr geht es los. Die Fahrt war sehr stressfrei, so dass ich nach etwas mehr als 6 Stunden in Matova ankam. Am Hotel traf ich dann Paolo, seinen Bekannten Stefano und einen alten Bekannten aus Paris – Peter Schaf. Endlose Parkplatzsuche. Die Absinthe Konferenz war nicht wirklich stark besucht, aber immerhin ein paar sehr interessierte Zuschauer waren da. Interessanterweise auch einige ältere Leute um die 60-70. Mein Magen hing mir bis zu den Fußsohlen, als wir um 22:00 Uhr endlich in einem sehr netten Restaurant gelandet waren. Erstmal ein deutsches Bier zur Erfrischung. Es hat ja zwar eine Weile gedauert, bis die Vorspeise kam, aber ich muss ganz klar sagen, dass sich das Warten gelohnt hat. Auch die weitere Menüabfolge war ein südländischer Genuss par Excellence!
Nach dem Essen ging es dann wieder in diesen zugegebenermaßen sehr eigenartigen Klub in einem Industriegebiet außerhalb von Mantova. Atmosphärisch stimmungsvoll war das nicht wirklich. Immerhin hatten Peter und ich einige Leckereien dabei, die wir uns gegenseitig kredenzten und auch unsere italienischen Freunde hatten nur Lob für unsere Kreationen übrig. Bis 4:00 Uhr hatten wir doch schon einiges vertilgt, aber es gab keinerlei Ausfälle.
Samstag gegen 11:00 traf sich dann die ganze Meute in einem Straßenkaffee in Mantova. Ich habe auf Empfehlung von Paolo einen Cafe Pepe bestellt – einen Espresso, der mit Pfeffer verfeinert wurde. Selten habe ich so einen genialen Kaffee getrunken! Absolute Spitzenklasse. Nach dem Bruch ging es dann nahtlos weiter zum Mittagessen. Eine Pizzeria außerhalb Mantovas erwies sich als sehr empfehlenswert. Zwischenzeitlich war unsere Gruppe auf ca. 15 Personen angewachsen. Das Thema bestimmte unser gemeinsames Interesse. Einige “Professionelle” konnten vielen “Interessierten” etliche spannende Facts und News zum Thema Absinthe bieten. Nach dem Mittagessen verbrachte ich die Zeit mit Peter Schaf in der Innenstadt von Mantova – sehr nette Stadt. Stefano holte uns gegen 20:00 am Hotel ab um mit uns Essen zu gehen – schon wieder – aber der Hunger kam. Wir fuhren sicher eine Stunde, wenn nicht mehr in der Gegend herum, bis wir ein nettes Restaurant gefunden hatten. Für die ganze Fahrerei wollten Peter und ich Stefano zum Essen einladen, aber es kam andersrum – unser italienischer “Gastgeber” ließ sich nicht davon abbringen uns einzuladen. Bemerkenswert. Danach wieder zum Klub vom Vorabend. Heute stand eine venezianische Nacht auf dem Programm. Der Raum war wunderbar plüschig hergerichtet. Ein Himmelbett, mehrere Zelte und liebevoll dekorierte Tische, Leckereien und jede Menge Absinthe wurden geboten. Man konnte sich eine schöne venezianische Maske raussuchen und so wurde nahm die Party ihren Lauf. Ich lernte viele italienische Absinthliebhaber kennen, musste das Geschen aber um 1:00 Uhr verlassen, da ich am nächsten Tag um ca. 10:00 in Kallnach sein sollte, um dort bei der Weihnachtsabsinthe Aktion dabei zu sein.
[mygal=italien]
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