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Thujon

24. April 2008

Sehr häufig wird Absinthe mit einer drogenähnlichen Wirkung in Verbindung gebracht. Grund dafür ist Thujon, das durch den Wermut (Artemisia Absinthium) in die Spirituose kommt. Nun ist es aber unwahrscheinlich, daß europäische Gesetzgeber ein Produkt zulassen, das Halluzinationen verursacht. Die Frage ist nur – war Absinthe schon immer so harmlos wie er es heute ist, oder war das früher anders? Oftmals wird unter Bezugnahme auf Künstler der Belle Epoche behauptet, daß Absinthe damals noch ganz anders gewirkt haben soll. Ein Trugschluss wie jetzt wissenschaftlich belegt wurde. Dirk Lachenmeier, David Nathan Maister, Ted Breaux, Eva Maria Sohnius, Kerstin Schoeberl und Thomas Kuballa haben eine wissenschaftliche im „Journal of agricultural and food chemistry“ eine Studio veröffentlicht, die das Thema Thujon minutiös beschreibt und einige Annahmen eindeutig widerlegt.

Download Studie (Englisch)

Spiegel Online

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