Neuheiten bei ABSINTHE.DE
Bereits seit einigen Wochen war der österreichische Absinthe Montmartre ausverkauft. Nun kommt der Klassiker in der 5. Auflage. Wir sind schon gespannt, was die Fachwelt von der neuen Auflage hält, waren die Meinungen bei der vorherigen Auflage doch stark geteilt.
Gin ist der neue Wodka – so hört man es allenthalben in der Barszene. Wir haben uns bereits letztes Jahr von der aussergewöhnlichen Qualität des Geranium Gin des Dänen Henrik Hammer überzeugen können. Da dieser mehrfach international ausgezeichnete Gin in Deutschland bisher nicht vertrieben wurde, haben wir in nun ins Programm aufgenommen und sind überzeugt, daß sich viele Bartender darüber freuen werden.
Sazerac ist ja bekanntlicherweise der weltweit erste Cocktail. Ein Bestandteil dieses Klassikers ist Peychaud’s Bitter. Eine kleine Flasche, die es in sich hat. Nur ein paar Dashes reichen aus, um einen Drink gelungen abzurunden. KULT!
Gleich vier neue Absinthe kommen aus Deutschland: Die Neuzeller Klosterbrennerei überzeugte bereits in der Vergangneheit mit ausgezeichneten Fruchtbränden, nun hat Nico Petri seine mit Blüten Kolorierten Absinthe so weiterentwickelt, daß wir in absolut empfehlen können!
ABSINTHE.DE Relaunch
Gute 7 Jahre hat die gute alte Internetpräsenz alles in allem gehalten. Viele Erweiterungen, Updates, Kosmetik, Technik etc. wurden durchgeführt, aber nun ist es Zeit die Türe weit für den komplett neu aufgesetzten ABSINTHE.DE Onlineshop aufzureißen! Knackfrisch mit allem, was heute gut und teuer ist, setzt er neue Maßstäbe. Für die Zukunft sind noch einige Erweiterungen geplant.
Also, jetzt heißt es sich umsehen und einfühlen. Für alle Kunden gilt: Neues Passwort über den Passwortreminder zuschicken lassen. Die alten Passwörter wurden aus Sicherheitsgründen nicht übernommen!
Als Schmankerl gibt es auch ein paar sensationelle neue Preise zu entdecken!!
Absinthe Nouvelle Vague
„Nouvelle Vague“ bedeutet so viel wie „Neue Welle“. Dank der neuartigen Aromenkomposition ist dieser Absinthe vielschichtig, aber gleichzeitig leicht und gefällig. Neben den traditionellen Absinthekräutern tragen Kaffee und Kakaoaromen zur Komplexität des innovativen Destillats bei.
Servieren Sie Absinthe Nouvelle Vague mit stillem, kaltem Wasser in einem Verdünnungsverhältnis von 1:2 bis 1:4.
Um diesen Absinthe leicht zu süssen und gleichzeitig perfekt abzurunden, empfehlen wir die Zugabe von etwas Sirop de gomme.
Artwork: Gottfried Helnwein
Helnwein zählt zu den bekanntesten, aber auch umstrittensten deutschsprachigen Künstlern nach dem Zweiten Weltkrieg. Bekannt wurde er vor allem durch seine hyperrealistischen Bilder von verwundeten und bandagierten Kindern. In seinem gesamten Schaffen setzt er sich mit den Themen Schmerz, Verletzung und Gewalt auseinander, und berührt dabei auch Tabu- und Reizthemen der jüngeren Geschichte. So wird insbesondere auch das Thema Nationalsozialismus in seinen Werken verarbeitet; im Zentrum seiner Arbeit steht aber vor allem die Darstellung des Kindes.
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Die ersten 100 Flaschen für Endkunden kommen mit einem kleinen Muster Sirop de Gomme zum ausprobieren.
Absinthe Perroquet
In der Belle Epoque war der Ausdruck "étrangler un perroquet" (Einen Papagei erwürgen) Synonym für ein ‘Glas Absinthe trinken’. So wurde Absinthe Perroquet unter historischen Gesichtspunkten entwickelt. Er wird nach einem alten französischem Rezept destilliert und mit Kräutern gefärbt. Interessanterweise musste das alte Rezept nicht angepasst werden, um den heutigen Bestimmungen zu genügen. Absinthe Perroquet beweist eindrücklich, daß echter Absinthe, trotz daß er so lange herabgewürdigt wurde und für alle Zeiten begraben schien, wieder zurück ist.
Absintheseminar in Hannover
Am Samstag, den 17.04.2010 findet im Sonar Plexus um 20:00 Uhr ein Absinthesminar statt:
Sonar Plexus Hörbar
Limmerstrasse 46
30451 Hannover
Tel: 0511 54541131
Matter & Lion im TV
Samstag 17.04.2010 – 19:15 SWR-TV “Vis a Vis” – Grün. Eine Sendung zum Thema “Grün” mit Kurzreportage aus Kallnach und Freiburg. Soll später wohl auch online abrufbar sein auf www.swr-tv.de
GGA für “Absinthe”, “Fée Verte” und “La Bleue”
In der Schweiz versucht eine Gruppe Absinthe Brenner aus dem Val de Travers die o.g. Begriffe durch eine GGA (geschützte geografische Angabe) schützen zu lassen.
Die Konsequenz daraus wäre, daß es zukünftig nur noch Produkte mit den entsprechenden Bezeichnungen aus dem Val de Travers gäbe.
Da die Wettbewerbssituation durch eine GGA drastisch verzerrt, werden sich die Brennereien außerhalb des Val de Travers gegen diesen Versuch der Monopolisierung zur Wehr setzen.
Die Wiege des Absinthes steht zweifelsfrei im Val de Travers, allerdings wurde er historisch betrachtet nicht nur dort produziert, sondern in der gesamten Schweiz.
Französische Fenchonreglementierung aufgehoben
Nach unglaublichen 98 Jahren wird in Frankreich nun endlich die Fenchonreglementierung aufgehoben. Wir haben gestern eine entsprechende Nachricht aus informierten Quellen erhalten. Das bedeutet, daß sich viele Hersteller, spezielle Varianten für den französischen Markt zukünftig sparen können und es auf der anderen Seite keine Wettbewerbsverzerrung mehr gibt, da die französischen Hersteller nun die gleichen Rezepte brennen können, wie alle anderen Hersteller auch.
Wir freuen uns nun auf eine ganz neue Generation vollwertiger Absinthe aus Frankreich, da Fenchel – bzw. Fenchon ein tragendes Element einer Absintherezeptur ist, auf das man als ernsthafter Hersteller nicht verzichten sollte.
Wikipedia schreibt zu Fenchon:
Fenchon ist ein bicyclischer Monoterpen-Keton. Es kommt im Fenchel vor und ist Bestandteil vieler ätherischer Öle. In Wasser ist es unlöslich, in Ethanol hingegen gut löslich. Es tritt in Form zweier Enantiomere auf. (–)-Fenchon [Synonym: (1R)-1,3,3-Trimethylbicyclo[2.2.1]heptan-2-on] erstarrt bei 5 °C und siedet bei etwa 193 °C. (+)-Fenchon [Synonym: (1S)-1,3,3-Trimethylbicyclo[2.2.1]heptan-2-on] erstarrt zwischen 5 und 7 °C. Die Dichte beträgt für beide Enantiomere 0,95 g·cm−3.
Fenchon schmeckt bitter und riecht campherartig. Es wirkt wachstumshemmend auf Bakterien und Pilze. In höherer Dosierung wirkt es zentral erregend auf den menschlichen Organismus. Durch Reduktion von racemischem Fenchon entstehen Fenchole, die in vier isomeren Formen vorkommen. Die Fenchole besitzen Bedeutung als Komponenten von Parfüms.
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Wir begrüßen diesen Schritt sehr und freuen uns, daß man in Paris endlich eingesehen hat, daß sich wohl noch niemand eine Fenchelvergiftung zugezogen hat
Die Reglementierung stammt aus dem Jahr 1912 und sollte dazu dienen, die französischen Hersteller zu protektionieren - ich frage mich allerdings, wie das von Statten gegangen ist.
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In der jüngeren Vergangenheit wurde die Fenchon- und Pinocamphonreglementierung insbesondere bei Absinthe angewandt, da man hier die Möglichkeit hatte, allzu authentische Produkte zu suspendieren. Es sei dahingestellt, ob dieses Gesetz nun aus Angst vor neuer Popularität des Absinthes in Frankreich aus Eigeninitiative des Gesetzgebers, oder aus Eifersucht einzelner Hersteller durch Denunzierung angewandt wurde. Insbesondere Jade Liquers/Combier enorme Probleme wegen dieses Gesetz. Man kann natürlich von Fahrlässigkeit sprechen, wenn sich ein Hersteller bewusst geltendes Recht (sei es noch so abstrus) hinwegsetzt. Die Quittung dafür ließ nicht lange auf sich warten, so daß die Jade Absinthe Serie für annähernd 2 Jahren von Markt genommen werden musste und der Hersteller eine empfindliche Strafe aufgebrummt bekam.
Absinthe Nouvelle Vague
Vor einigen Wochen wurde die erste Charge Absinthe Nouvelle Vague produziert. Derzeit reift sie in Kallnach, damit unsere Kunden ein möglichst ausgereiftes Produkt erhalten.
Nouvelle Vague ist ein moderner Absinthe – keine Reproduktion eines alten Rezepts. Wir hatten einfach den Eindruck, es sei Zeit, das Thema Absinthe mal von einer anderen Seite anzugehen.
Zahlreiche Experimente mit sehr ungewöhnlichen Ingredienzien haben uns Erkenntnisse gebracht, was geht und was nicht geht. So ist beispielsweise ein Prototyp mit Kreuzkümmel entstanden, von dem wir uns viel erhofft hatten, aber letztlich nicht das geworden ist, was wir uns ursprünglich vorgestellt hatten.
Die endgültige Rezeptur für Nouvelle Vague leitet sich direkt vom letzten angebotenen Prototypen ab, der sehr gut angekommen ist. Die gefällige Note eröffnet bekannte Aromen in einem bisher unbekannten Zusammenhang. So haben Sie Absinthe noch nicht kennengelernt, werden es aber sicher zu schätzen wissen.
Für das Etikett haben wir den bekannten, österreichischen Künstler Gottfried Helnwein gewinnen können. Warum Helnwein? Nun, die beiden Serien Duplais und Brevans sind thematisch bereits ziemlich festgelegt (ja, es kommt noch ein dritter Brevans – allerdings erst 2011). Helnwein war einfach nach Mansinthe naheliegend, da Helnwein und Manson in der Vergangenheit miteinander gearbeitet hatten und Manson auf Helnweins Schloss in Irland geheiratet hatte.
Wir haben vor, diesen Absinthe Ende April, Anfang Mai auf den Markt zu bringen – lassen Sie sich überraschen!